Traumwetter in und um Ulm herum

Warum hat man ein Wohnmobil, wenn man nicht ganz spontan los fährt?
Nur für den großen Jahresurlaub zigtausend Euro das ganze Jahr vor der Haustüre stehen zu haben, kann doch nicht Sinn der Sache sein. Ansonsten würde es reichen ein Wohnmobil zu mieten.
Daher versuchen wir immer mal wieder dem Alltag zu entfliehen und durchzustarten.
Aber Haus, Familie, Freunde, große Dorffeste – immer finden sich Gründe, warum man nicht los fährt.

An diesem Wochenende hat es aber mal wieder geklappt und da wir in Neu-Ulm noch ein Kajak abzuholen hatten, stand das Ziel schnell fest.
Bei den Ulmer Kanufahrern fanden wir ein Domizil. Das ist der Vorteil,

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Schüsselprobleme

Wir stehen am Stand eines Vermieters spezieller hundefreundlicher Wohnmobile und lauschen mit offenem Mund dem Dialog, den der Chef mit seinem Mietkunden am Telefon führt:

Vermieter: „Sitzen sie gerade auf der Toilette?“
Offenbar bejahrt der Mieter.
„Dann greifen sie mit der rechten Hand mal nach unten, da finden sie einen Griff, den schieben sie nach hinten…“

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Der Vermieter lacht uns an, wir können kaum an uns halten.
Jeder, der sich mit Wohnmobilen auskennt, ahnt, welches Problem der Mieter hat:
Gemietet, bestimmt auch erklärt – aber bei all den Details einer Einweisung schlicht und ergreifend  vergessen, wie die Toilette funktioniert.
Der arme Kerl sitzt nun auf dem Klo, hat vielleicht auch fleißig den Knopf an der Rückwand gedrückt. Da kommt dann nur Wasser, aber das Häufchen liegt nach wie vor im Becken.
Irgendwann rettet nur der Anruf beim Vermieter.
Und den erreicht er mitten am Caravan Salon, mit uns als ungebetene Zuhörer.

Mitfühlend unterhalten wir uns noch eine Weile über den armen Mieter, aber bekanntlich ist aller Anfang ist schwer…

Kastenwagen: Wer plant denn solche Bäder?

Jetzt muss ich einfach einmal meckern.

Wir interessieren uns mal wieder für einen Kastenwagen, hatten ja vor Jahrhunderten schon einmal einen selbst ausgebaut, und ich frage mich gerade, was die einzelnen Hersteller da eigentlich bei der Planung so denken und treiben.

Ist der Herr Ingenieur eigentlich auch Camper? War er mit seinem Wohnmobil jemals auf einem Stellplatz oder einige Wochen unterwegs?

Wo hängt man die nassen Anoraks nach der Wanderung hin?
Ist irgendwo ein Mülleimer?
Kann man die Schuhe irgendwo am Eingang abstellen?

Am allerschlimmsten sieht es aber in den Badezimmern aus.
Ein netter Verkäufer ruft den Besuchern tatsächlich zu: ‚Ach, man ist doch nur ein paar Minuten im Bad, da ist mir das große Bett wichtiger‘

Was sollen wir von so einer Aussage halten?
Wie sieht es denn aus, wenn der Partner auf die Toilette geht? Wie funktioniert das? Beim Duschen? Wo geht der Wasserdampf hin?

Richtig schrecklich waren die Mobile, die nicht einmal ein Fenster oder zumindest eine Dachhaube im Bad hatte.

Und nach einigen Dutzend Wohnmobilen war uns klar:
Immer der gleiche Grundriss, aber verschiedene Hersteller!
Da wird immer die gleiche Dusch/Toilettenkabine eingebaut und ein wenig darum herum gestaltet.

Hier mal zwei Bilder:

Zwei völlig unterschiedliche Hersteller, aber eigentlich das gleiche Wohnmobil, die Bedienung u.E. eine Katastrophe.

Will man auf die Toilette, geht erst einmal das Verschieben der Lamellenwände los. Sitzt man auf dem Klo, ist der Durchgang versperrt. Ebenso, wenn man duscht.

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In beiden Fällen wird es spannend, wenn man das Bad verlässt, denn entweder verteilt sich der Wasserdampf, oder aber die Toilettengerüche im Wohnmobil. Nach oben sind die Bäder nicht dicht.

Eine echte Herausforderung ist es, den Duschkopf vom Waschbecken in die Dusche zu bringen, befestigen und dann den Raum dicht zu bekommen. Man muss das echt einmal ausprobieren, um zu verstehen, was wir meinen: Da bleibt ganz schnell irgendetwas hängen und hoffentlich geht nicht etwas dabei kaputt.

Wie das im Herbst oder Winter mit dem austretenden Wasserdampf funktionieren soll, bleibt uns ein Rätsel, über die Geruchsbelästung schweigen wir besser…

Auffällig, dass von fast allen Anbietern diese Version (mit kleinen Unterschieden) angeboten wird. Möglicherweise hat der Duschenhersteller sein Massenprodukt erfolgreich vermarkten können.
Die Anwendertauglichkeit würde ich gerne einmal testen, aber vielleicht schreibt ja ein Leser einmal seine Erfahrungen dazu – kann ja gut sein, dass wir den Sinn und die grandiose Funktionalität einfach nicht verstanden haben.

 

Der größte Wohnmobil Stellplatz Europas: 5.000 Wohnmobile

Die Zahl ist nur geschätzt: 3500 Stellplätze sollen es sein und der Caravan Salon läuft 10 Tage. Man kann also sicherlich davon ausgehen, dass in dieser Zeit über 5000 unterschiedliche Wohnmobile in Düsseldorf zu bewundern sind. Von den allergrößten, bis zu ganz kleinen. Selbstgebaute und aufgemotzte. Nicht etwa in den Messehallen, sondern auf den Parkplätzen und eigentlich jedem freien Platz – denn wirklich jeder Zentimeter wird von den unermüdlichen Einweisern genutzt und zugewiesen.
Da geht es schon einmal robust und lautstark zu. Der größte Wohnmobil Stellplatz Europas: 5.000 Wohnmobile weiterlesen

Caravan Salon 2016: Concorde

Es geht immer noch ein wenig exklusiver. Es geht nicht um die Frage: Wer ist das teuerste, größte, längste Wohnmobil.

Bei Concorde fühlten wir uns sofort Zuhause.  Eine Raumgestaltung! Eine Wohlfühlzone. Ankommen. Ausspannen. Da ist der Stellplatz plötzlich zweitrangig. Alle Details sind durchdacht und bauen aufeinander auf.

Im Cruiser fanden wir den Baderaum- man beachte, ich schreibe nicht Badezimmer- außerordentlich schön und geräumig. Und erst die Sitzgruppe, auf der man sich beim Fernsehabend hin flötzen kann.

Wirklich gelungen.

Caravan Salon 2016: Blogger Treff

In diesem Jahr sind wir VIELE!!

Und als erstes lassen wir uns vom Chef persönlich ein wenig über den Salon erzählen. Dann greifen wir endlich die Giveaways ab und schlagen uns beim kostenlosen Frühstück den Bauch voll, um später gestärkt für euch bloggen zu können 

Klasse mit so vielen kompetenten Bloggern gemeinsam an einem Tisch zu sitzen und sich auszutauschen. 

Caravan Salon 2016: Morelo

„Fürs Geld gibt es keine Zinsen mehr, dann gebe ich es halt aus.“
Im Hauptberuf bin ich ja Vermögensberater und höre solche Sätze seid Draghis 0-Zinspolitik immer öfter.

So ist es kein Wunder, dass die Firma Morelo boomt.
Ich kann mir zwar immer noch nicht vorstellen, auf welchen Stellplatz in Italien und in welchen Wald in der Fränkischen Schweiz ich damit fahren würde – aber die Klientel, so versicherte mir der nette Herr von Morelo, hätte da ihre ganz eigenen Traumplätze.

So bewundern wir die Ausstattung der Modelle, ganz ohne Neid.
Das ist nicht unsere Art Urlaub – schön sind sie trotzdem.

Und genauso sprechen auch die Geschäftsführer über ihre Modelle. Echt beeindruckend. Mit viel Elan und Herzblut erzählt der Mann und es baut sich vor meinem inneren Auge das Bild einer gut gebauten Frau. Aber in seiner Erzählung gehts um den neusten Luxusliner. Echt famous!


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